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Wohlfühlen ohne Weizen – Warum ich auf Weizen verzichte

Wusstest du schon, dass Weizen erst seit 500 Jahren auf unseren Speiseplänen steht, aber in der heutigen modernen Ernährungsweise einer der größten Kalorienlieferanten ist?

Produkte wie Brot, Brötchen, Cornflakes, Kuchen liegen eigentlich zu jeder Mahlzeit auf unseren Tellern. Der heutige Weizen ist das Ergebnis einer jahrelangen Züchtung und Genforschung. Das heißt, den Weizen den unsere Großeltern noch kannten, ist mit dem heutigen nicht vergleichbar. Die Struktur von Weizen wurde in den letzten Jahren extrem verändert, um die Ernteflächen zu vergrößern und auch das Backen zu vereinfachen.

Die Auswirkungen auf den Menschen sind bisher nicht bekannt. Themen wie: Herzerkrankungen, Arthrose, erhöhter Blutzucker, Bauchfett, frühzeitige Alterung, Akne, u.v.m. werden im Zusammenhang mit dem Verzehr von Weizen diskutiert. Der heutige Weizen besteht zu ca. 50% aus dem Klebeeiweiß Gluten. Vor 50 Jahren waren es gerade mal 5%. Dieses Gluten kann bei einigen Konsumenten Unverträglichkeiten auslösen. Darüber hinaus ist Weizen sehr nährstoffarm, was bei übermäßigen Verzehr zu Nährstoffmängeln führen kann.

Auch ich hatte jahrelang Weizen in Form von Brot, Nudeln oder Kuchen regelrecht verschlungen. Ich war in dieser Hinsicht eine echte „Raupe Nimmersatt“. Gerade bei Nudeln konnte ich mich nur schwer zügeln und hatte auch erst viel zu spät ein Sättigungsgefühl. In den letzten 15 Jahren hatten sich bei mir über 10 Kilo mehr auf den Hüften eingeschlichen. Ich dachte wirklich, ich ernähre mich gesund, ausgewogen und tu meinem Körper etwas gutes damit.

Anfang 2014 habe mich dann gegen den Verzehr von Weizen entschieden. Denn die gezüchtete Art hatte mich regelrecht abhängig gemacht. Nach dem Verzehr habe ich mich jedes Mal total träge, müde und wie zugestopft gefühlt. Von Leichtigkeit und Energie war nichts zu spüren. Mitverantwortlich hierfür ist das Protein Gliadin, das im Darmtrakt gespalten und im Gehirn wirksam wird. Ein unstillbarer Hunger kann das Ergebnis sein.

Anfangs hatte ich regelrechte Entzugserscheinungen wie Schwindel und Kopfschmerzen. Doch das Durchhalten hat sich gelohnt. Ich fühle mich nach der Umstellung wieder vitaler und wohler in meiner Haut und meine überflüssigen Kilos schmolzen auch dahin. In den letzten Jahren habe ich viele neue Getreide- und Pseudogetreidesorten wie Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth kennen- und lieben gelernt und in Form von Mehl, Brot, Körnern oder Nudeln ausprobiert.

Mein Tipp: Probiere es einfach mal aus, was ein Weizenverzicht bei dir bewirkt. Alternativen gibt es genügend. Es lohnt sich.

Be happy, healthy & in balance

Steffi

15 Kommentare

    • Das freut mich sehr. Wenn Du Tricks und Tipps hast, immer her damit 🙂
      Ich muss zugeben, dass wir meist unser Brot kaufen, da die Fritz-Bäckerei täglich frisch backt und so eine große Auswahl hat.
      Liebe Grüße Steffi

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  1. Super – danke für deinen Beitrag, muss ehrlich gesagt sagen dass ich grundsätzlich Weizen nicht abgeneigt bin bzw. war…möchte das jetzt ausprobieren auf Weizen zu verzichten und werde natürlich über meine Erfahrungen berichten, übrigens: MO fange ich an.. 🙂 ist echt erschreckend die Produkte mit Weizen „manipuliert“ sind. Danke!

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    • Hallo liebe Gerti, danke Dir fürs Feedback. Viel Erfolg und Spaß beim Austesten von Alternativen. 🙂 Wenn Du Fragen hast, einfach melden. Ich bin dann gespannt auf Deinen Bericht 🙂 Liebe Grüße Steffi

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  2. Hallo! Kennst Du das ‚Life Changing Loaf of Bread‘ ein Glutenfreies Brot fast nur aus Samen und Nüssen! Ich bin in den letzten Wochen auch mehr und mehr weg vom Weizen! Einen sehr interessanten Blog hast Du! 😊

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  4. Auch ich habe Weizen weitestgehend von meinem Speisenplan verbannt. Heute kaufe ich sehr gern Produkte mit Buchweizen. Es lässt sich aber auch selbst sehr gut mit Buchweizen kochen und backen. Welchen Gefallen man seiner Gesundheit damit tut, sieht man am besten bei der Gegenüberstellung der Inhaltsstoffe von Weizen und Buchweizen. Siehe: http://www.buchweizen-infos.de/naehrwerte-inhaltsstoffe.html . Ich finde, diese Werte sprechen für sich 😉

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