Ganzheitliche Tipps

Kraftpakete aus der Natur: Die Acai-Beere

Wo kommt die „Wunderbeere“ her?

Acai-Beeren sind gerade in aller Munde. Überall in den Zeitschriften und in der Werbung tauchen immer wieder diese 1-2 cm großen dunkelblauen Früchte der Kohlpalme auf. Die Palme selbst stammt aus dem Regenwald Südamerikas und wächst dort in Panama, Nord-Ecuador, Kolumbien, Trinidad, Venezuela sowie Brasilien an überfluteten, nassen bzw. feuchten Standorten/ Sumpfgebieten. Die Völker des Amazonas nutzen Acai seit Jahrhunderten. Dort wird das Öl der Frucht bspw. bei Durchfall oder Hautgeschwüren eingesetzt. Seit ca. 10 Jahren gibt es das Superfood auch in den USA und Europa, wo es vorwiegend als Schlankheitsmittel vertrieben wird.

Was steckt drin?

Ganz Hollywood schwört auf diese kleine Beere mit der angeblich großen Abnehm- und Anti-Aging-Wirkung. Aber was enthält sie wirklich? Sie besitzt einen:

  • sehr hoher Anteil an Polyphenolen (antioxidative Wirkung)
  • reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Aminosäuren/ Proteinen und Ballaststoffen
  • viele wichtige Vitamine: B1, B2, B3, E und C und Spurenelemente: Eisen, Phosphor, Kalium, Kalzium, Natrium und Magnesium

Ob die Acai-Beere wirklich ein Schlankheitsmittel ist, konnte bisher nicht bewiesen werden. Aber die Inhaltsstoffe kurbeln ordentlich den Stoffwechsel an und können den Cholesterinspiegel, Diabetes, Blutdruck, Arthritis sowie Herz-Kreislauf-System positiv beeinflussen. Der hohe Anteil der Antioxidantien beugt einer vorzeitigen Hautalterung entgegen und die Sehkraft wird unterstützt.

Wie kann man Acai verwenden?

Acai-Beeren gibt es in Tabletten-, Saft-, Püree- oder Pulverform. Auch hier sollte man unbedingt auf die Qualität und Herkunft achten.

Stay happy, healthy & in balance

Steffi