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„Superfood Monday“ (10. Teil): Maca

Es ist wieder „Superfood Monday“. Zum 10. Mal bereits. Diese Woche schauen wir auf Maca, die Kraftknolle der Inkas.

Wo kommt das Superfood her?

Die Maca Pflanze gehört in der Familie der Kreuzblütengewächse zur Gattung der Kressen. Maca ist eine sehr robuste Pflanze und wird in den Anden in mehr als 4.000 Metern Höhe angebaut und geerntet. Die Inkas nutzten sie ab dem 15. Jahrhundert als Nahrungs- und Heilpflanze und die Spanier haben dann die Pflanze mit nach Europa gebracht.

Was steckt drin?

Das Naturprodukt Maca ist einzigartig vom Nährstoffgehalt und enthält neben vielen Vitaminen (vor allem B- & C-Vitamine) und Aminosäuren über 28 wichtige Mineralstoffe. Vor allem Kalium, Kalzium, Phosphor, Schwefel, Magnesium, Chlorid, Natrium und Eisen liegen in sehr hohen Konzentrationen vor. Darüber hinaus besitzt Maca sehr viele Antioxidantien, Alkaloide und essentielle Omega-Fettsäuren. Die Kombination der Inhaltsstoffe hat hormonähnliche Wirkungen auf den Organismus. Doch was bedeutet das konkret?

Die leicht süßlich schmeckende hochwertige pflanzliche Eiweißquelle wird eingesetzt:

  • zur Regulation des Hormonhaushalts
  • bei Antriebslosigkeit, Unkreativität und Kraftlosigkeit
  • bei Wechseljahrsbeschwerden (bspw. bei Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen oder Schlaflosigkeit)
  • als Leistungssteigerungsmittel für Sportler, da sie die Ausdauer und Kraft steigert
  • für geistige Wachheit, Leistungskraft und allgemeines Wohlbefinden; reduziert auch Vergesslichkeit
  • bei Rheuma und Erkrankungen der Atemwege
  • als Angst- und Depressionskiller
  • bei Haarausfall und brüchigen Fingernägeln
  • als Aphrodisiakum; steigert die Libido und hilft bei Potenzproblemen
  • bei unerfülltem Kinderwunsch (fördert die natürliche Fruchtbarkeit bei Männern und Frauen)
  • bei Menstruationsbeschwerden
  • zur Unterstützung der Funktion der Schilddrüse (Maca enthält Jod)
  • als Vitamin-B-12 Quelle für Veganer
  • zur Stressbewältigung
  • zur Knochen-, Zähne- und Immunstärkung
  • zur Unterstützung bei der Gewichtsabnahme (durch Ankurbelung des Stoffwechsels)
  • bei Hautproblemen und Hautunreinheiten (Maca storgt für eine jünger aussehende und straffere Haut)

Da Maca eine sehr starke Heilwirkung besitzt, sollte die Einname in einigen Fällen vorab mit einem Arzt abgeklärt werden. Aufpassen sollten:

  • Frauen, die medikamentös Östrogene einnehmen
  • Brustkrebspatientinnen (sollten von einer Einnahme absehen)
  • Patienten, die Schilddrüsen-Medikamente einnehmen
  • Patienten mit Herzerkrankungen
  • Menschen, die zu allergischen Reaktionen neigen (Hautausschlag, Nesselsucht)
  • Menschen, die nieren-, leberkrank oder schwanger sind bzw. ihr Kind stillen

Wie kann man das Superfood verwenden?

Die verschiedenen Maca-Produkte können im Internet, Reformhaus oder Bio-Laden erworben werden. Diese sollten nur aus der Wurzel und nicht aus den Blättern oder Stängeln und zu 100% aus biologischem Anbau hergestellt sein. Als tägliche maximale Verzehrmenge werden 3000mg genannt. Eine Überdosierung ist natürlich nicht tödlich, kann aber einige Nebenwirkungen hervorrufen. Das Pulver wird auch in Tabletten- oder Kapselform angeboten. Hier ist darauf zu achten, dass keine weiteren Chemikalien oder Konservierungsstoffe untergemischt wurden.

Wie alle anderen Superfoods ebenfalls, kannst du auch Maca sehr einfach in deinen täglichen Speiseplan integrieren. Wie bereits erwähnt schmeckt Maca leicht süßlich nussig und kann in Pflanzen-„Milch“, in den Smoothie, ins Müsli, in den Joghurt oder in den Tee untergerührt werden. Aber auch zum Backen eignet sich Maca als Alternative zum herkömmlichen Mehl.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Be happy, healthy & in balance

Steffi

P9970980

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