Ernährung
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„Superfood Monday“ (18. Teil): Erdmandeln

Der heutige „Superfood Monday“ steht ganz im Zeichen der Erdmandel.

Wo kommt das Superfood her?

Die Erdmandel ist auch als Chufa oder Tigernuss bekannt und gehört zur Gattung der Zypergräser. Ihre Heimat ist der Mittelmeerraum. Die Pflanze selbst wird ca. 60-70 cm hoch und bildet unterirdisch Ausläufer. An den Enden befinden sich knollige Verdickungen mit einem Durchmesser von ca. 1,5 cm. Diese erbsengroßen Knollen sind sehr ölhaltig und schmecken wie eine Mischung aus Mandeln und Haselnüsse. Bereits im alten Ägypten waren sie sehr beliebt.

Heutige Hauptanbaugebiete sind Spanien, Nordafrika, Ostindien und Braslien.

Was steckt drin?

Erdmandeln sind Energiespender und regelrechte Kraftpakete was ihr Nährstoffgehalt betrifft. Sie sind reich an Ballaststoffen (=“Darmputzer“), Vitamin C, E, H (Biotin), Eisen, Magnesium, Kalium, Calcium, Zink und Phosphor. Weiterhin enthalten sie viele wichtige ungesättigte Fettsäuren (hier nochmals mein Beitrag zu den gesunden Fetten), Proteine, Enzyme (=“Biokatalysatoren“) und sind glutenfrei.

Viele Naturheilkundler bezeichnen die kleinen Knollen auch als „Überlebenskost“. Denn bereits 3 Esslöffel täglich versorgen den menschlichen Organismus mit allen wichtigen Nährstoffen.

Doch was können sie nun genau? Sie unterstützen und helfen bei:

  • einer gesunden Darmflora (schützen die Darmschleimhäute)
  • Anregung und Regulierung der Verdauung (sorgen für Fülle im Verdauungstakt)
  • Zügelung des Appetits (da Langzeit-Sattmacher)
  • Vorbeugung von Herzbeschwerden
  • Abwehr von freien Radikalen
  • Regulierung des Blutdrucks, der Muskelkontraktionen, des Cholesterin- und des Blutzuckerspiegels (schonen dadurch auch die Bauchspeicheldrüse)
  • Stärkung der Nerven

Wie kann man Erdmandeln verwenden?

Die Wurzelknolle ist vielseitig verwendbar. Sie kann geröstet (als Snack, Chips), gebraten, gekocht (als Gemüse) oder getrocknet und gemahlen werden. Es gibt sie aber auch als Öl (ist dem Olivenöl von der Zusammensetzung sehr ähnlich) oder als Milch. Ich verwende das feine Mehl und gebe es mit in mein Müsli oder in Smoothies. Durch den nussähnlichen Geschmack können beim Backen von Kuchen auch die Nüsse durch Erdmandeln ersetzt werden – eine hervorragende Alternative für Allergiker.

Zu kaufen gibt es die Erdmandeln im Bioladen oder Reformhaus. Da die Ernte sehr mühsam ist, haben sie aber auch ihren Preis.

Verwendest du Erdmandeln? Ich freue mich wie immer über dein Kommentar hier im Blog. Oder wenn dir der Artikel gefallen hat, über dein „Gefällt mir“.

Be happy, healthy & in balance

Steffi

3 Kommentare

  1. Pingback: Superfoods | wohlfuehlkost

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