Ernährung
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„Superfood Monday“ (25. Teil): Zitrone

Wo kommt das Superfood her?

Die Zitrone wird auch Limone genannt und ist eine der bekanntesten Zitrusfrüchte. Sie ist die ungefähr faustgroße Frucht des Zitronenbaums und hat meist eine gelbe oder gelb-grüne Schale. Der immergrüne Baum gehört zur Gattung der Zitruspflanzen. Seine Herkunft ist nicht genau definiert. Man nimmt aber an, dass er aus Zentralasien – zwischen Indien und Pakistan – stammt. Um das Jahr 1.000 gab es dann sichere Nachweise hierfür in China. Kreuzfahrer brachten die saure Frucht dann angeblich im 12. Jahrhundert mit nach Spanien und von dort gelangte sie in den gesamten Mittelmeerraum. Kolumbus verbreitete sie dann im 15. Jahrhundert in Mittelamerika.

Zitronen mögen das gleichmäßig warme und feuchte Klima. Heutige Heimat und Hauptanbaugebiete sind die Tropen und Subtropen, aber auch in Italien, Türkei, Spanien und Kalifornien werden Zitronen angebaut.

Was steckt drin?

Die Zitrone zählt zu den gesündesten Früchten und wird bei uns als Heil- und Präventionsmittel eingesetzt. Zu den Inhaltsstoffen zählen das Vitamin C, Zitronensäure, ätherische Öle, Pektin, Flavonoide, Limonen, Citral, Rutin, Beta-Sitosterol, Stigmasterol sowie wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalium, Magnesium und Calcium.

Ihr wichtigster Wirkstoff ist das Vitamin C. Dieses ist wasserlöslich und sehr empfindlich. Der sehr hohe Anteil an sekundären Pflanzenstoffen in der Zitrone schützt das Vitamin C vor oxidativen Prozessen. Die Zitronensäure hingegen wirkt sehr stimulierend auf die Magenschleimhaut. Dadurch wird nicht nur die Verdauung im Magen sondern auch die Aufnahme von Proteinen, Eisen und Calcium verbessert.

Der Zitrone werden folgende weitere Heilwirkungen zugesprochen:

  • antibakteriell und entzündungshemmend
  • belebend und stärkend
  • beruhigend
  • blutbildend, -reinigend, -zuckersenkend
  • cholesterinsenkend
  • krampflösend
  • schleimlösend
  • harntreibend
  • straffend

Sie soll Linderung in den verschiedensten Bereichen verschaffen. Bspw. bei: Abwehrschwäche, Angina, Appetitlosigkeit, Arteriosklerose, Arthritis, Asthma, Blähungen, Blasenschwäche, Blutarmut, Bluthochdruck, Cellulite, Depressionen, Diabetes, Durchfall, Erbrechen, Erkältung, Fieber, Frühjahrsmüdigkeit, Gallensteine, Gicht, Grippe, Grüner Star, Haarausfall, Halsentzündung, Herzschwäche, Husten, Krampfadern, Mandelentzündungen, Migräne, Nierensteine, Reisekrankheit, Rheuma, Schlaflosigkeit, Sodbrennen, Übelkeit, Venenschwäche, Verstopfung und Wunden.

Wie kann man das Superfood verwenden?

Die Zitrone ist ein echtes Allround-Talent. Sie kann als Haut-, Haar-, Heil- oder sogar Putzmittel eingesetzt werden.

Die Verwendungsmöglichkeiten in der Küche sind ebenfalls vielfältig. Sie findet ihren Einsatz als ganze Frucht, als Saft oder Schale. Der Saft wird verwendet zum Würzen von Saucen, Marinaden, Fisch, Krustentieren oder zum Verfeinern von Marmeladen, Gelees, Dessert oder Smoothies. Die frische oder getrocknete Schale kann in Kuchen, Gebäck, Süßspeisen, aber auch herzhaften Gerichten und Eintöpfen hinzugegeben werden und verleiht diesen ein herrlich frisches Aroma.

Beim Einkauf solltest du immer auf eine kontrolliert biologische Herkunft achten, da Zitrusfrüchte aus konventionellem Anbau sehr stark mit Chemikalien belastet sind.

Mein DETOX-TIPP: Täglich 1 Glas Zitronenwasser

In der Nacht verliert unser Körper sehr viel Flüssigkeit und Nährstoffe. Um dieses Defizit am Morgen wieder auszugleichen, empfiehlt es sich nach dem Aufstehen ein Glas Zitronenwasser zu trinken. Dieses wirkt basisch auf unseren Körper, hilft dabei Giftstoffe auszuschwemmen und die Verdauung anzuregen.

Hierfür einfach eine halbe Bio-Zitrone auspressen, mit einem Glas gefilterten Wasser (250 ml) aufgießen und trinken. Das Wasser kann kalt oder warm, aber nicht heiß getrunken werden, da sonst wertvolle Vitalstoffe zerstört würden.

Be happy, healthy & in balance

Steffi

P9990819

P9990833

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