Ernährung
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„Superfood Monday“ (29. Teil): Granatapfel

Das heutige „Superfood“ ist der Granatapfel – das Symbol der Fruchtbarkeit, Schönheit, ewiger Jugend, Sinnbild der Unsterblichkeit und Liebe.

Wo kommt das Superfood her?

Der Granatapfel – oder auch Grenadine genannt – gehört zur Familie der Weiderichgewächse. In der griechischen Mythologie wird er auch als „Speise der Götter“ bezeichnet. Ursprünglich stammt er aus West- und Mittelasien. Heute wird er jedoch unter anderem auch im Mittelmeerraum angebaut. Der Baum ist sommergrün, erreicht eine Höhe von ca. 5 Metern und kann einige hundert Jahre alt werden. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Züchtungen.

Bereits 1.150 Jahre v. Chr. wurden Granatäpfel als Beigabe in Grabkammern gelegt. Erste Funde in Deutschland gehen auf das Mittelalter zurück.

Der Granatapfel an sich hat einen Durchmesser von 5-12 Zentimeter, ist kugelig und apfelähnlich. Die Ernte – der orangeroten, roten, rot-braunen – Früchte findet zwischen Juni und Dezember statt. Im Inneren befinden sich weit über 400 Samen. Diese können von rubinrot bis rosafarben oder gelblich-weiß sein. Nach der Ernte reifen die Früchte nicht nach.

Was steckt drin?

Der Granatapfel ist reich an:

  • Flavonoiden – sekundäre Pflanzenstoffe (Anthocyane, Quercetin)
  • Antioxidantien/ „Radikalfänger“ (Polyphenole) – sekundäre Pfanzenstoffe
  • Ellagitannine (Punicalagin)
  • Phenolsäure (Ellagsäure, Gallussäure)
  • Kalium
  • Vitamine: B, C, E und K
  • Calcium
  • Eisen
  • Ballaststoffen

Diese Stoffe sollen sich nicht nur positiv auf unsere Gesundheit auswirken, sondern auch den Körper vor Erkrankungen schützen:

  • Herzleiden
  • Bluthochdruck
  • Durchblutungsstörungen
  • hohen Cholesterinspiegel
  • Arteriosklerose
  • Leberschäden (durch oxidativen Stress: Alkohol, Rauchen, UV-Strahlung)
  • Magen-Darm- und Mundhöhlen-Erkrankungen
  • Diabetes (unterstütz den Zuckerstoffwechsel)
  • Bauchspeicheldrüsenerkrankungen
  • Osteoporose
  • Knorpelabbau und Entzündungen in den Gelenken
  • Hautalterung
  • Impotenz und sogar Krebs

Wie kann man das Superfood verwenden?

Im Orient und Indien wird die Schale vom Granatapfel traditionell zum Färben von Teppichen oder Wolle hergenommen.

Granatäpfel gibt es bei uns als Obst im Ganzen oder als Getränk in der Saft-, Sirup- oder Weinform. In der Küche werden die Kerne auch gern bei Wildgerichten oder Obstsalaten verwendet. Aber auch in der (Natur-) Kosmetik findet die Frucht mehr und mehr seinen Einsatz.

Da das Herausklopfen der Kerne manchmal etwas mühsam sein kann, hier meine Tipps für die Zubereitung:

  1. Frucht halbieren und mit der Zitruspresse entsaften.
  2. Frucht halbieren, danach den halben Granatapfel in einer mit Wasser gefüllten Schale aufbrechen. Die Kerne sinken zu Boden, die weißen Trennhäute schwimmen auf dem Wasser und lassen sich leicht „abfischen“.
  3. Frucht halbieren. Mit einem Holzlöffel o.ä. auf die Außenschale schlagen und so die Kerne herausklopfen.

Achtung: Die weißen „Trennwände“ sind bitter und gerbsäurehaltig und daher für den Verzehr nicht geeignet.

Ich freue mich sehr, dass jetzt zum September die Granatapfel-Zeit wieder begonnen hat. Ich mag die Kerne sehr gern im Müsli/ Chia-Pudding, Smoothie oder im orientalischen Salat mit frischem Rucola und Falafel.

Gehört der Granatapfel bei dir auch auf den Speiseplan? Was sind deine liebsten Granatapfel-Rezepte? Ich freue mich über einen kurzen Kommentar oder Tipp hier im Blog.

Be happy, healthy & in balance

Steffi

P1000451

P9950916

7 Kommentare

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  2. cadoe444 sagt

    Oha, vielleicht sollte ich den Granatapfel doch öfter kaufen bzw. zu mir nehmen? Hab ihn bislang noch nicht aktiv in meinen Speiseplan eingebaut – werde jetzt aber mal die Augen offen halten. Vielen Dank für die vielen wertvollen Informationen!

    Gefällt 1 Person

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