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Fernweh: Meine 5 Lieblingsplätze in Thailand

Es ist soweit. Der Sommer ist nun endgültig vorbei und der Herbst hält Einzug. Aber auch der – bei vielen von euch sehr beliebte – Fernweh-Mittwoch ist nun endlich wieder da. Diesen wird es zukünftig einmal pro Monat geben.

Und heute stelle ich euch ein mir seit 3 Jahren sehr lieb gewonnenes Land in Asien etwas genauer vor, und zwar Thailand. Ich durfte bereits insgesamt 6 Wochen meiner Urlaube dort verbringen. Dabei war ich an verschiedenen Orten und auf verschiedenen Inseln unterwegs, ob mit dem Flugzeug, Auto, Tuk Tuk, Pick up oder Fähre. Es war immer spannend und aufregend. Und ich muss zugeben, dass dies nicht mein letzter Besuch war.

Und da bin ich auch nicht die Einzige. Thailand gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Südostasien. Ob Backpacker oder Pauschaltouristen, ob Kultur- oder Strandliebhaber, ob Natur- oder Städte-Fans, das Land fasziniert einfach jeden.

Kurz zu den Fakten: Thailand grenzt an Myanmar, Laos, Kambodscha, Malaysia, das Andamanische Meer und den Golf von Thailand. Insgesamt leben dort fast 70.000.000 Einwohner, 95% davon sind Buddhisten und ca. 4,5% Muslime. Die Hauptstadt ist Bangkok.

Für die Einreise ist ein Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist, notwendig. Danach ist ein 30-tägiger Aufenthalt ohne Visum möglich. Die Anreise geht von Deutschland aus ganz bequem per Flugzeug. Ich bin damals mit Thai Airways direkt, bzw. mit Emirates und einem Zwischenstopp in Dubai, nach Bangkok geflogen. Die Flugzeit beträgt knappe 11 Stunden.

Als beste Reisezeit wird November bis April empfohlen, da es dann warm und trocken ist. Wenn bei uns der Sommer beginnt, startet in Thailand die Regenzeit. Ich war einmal für 3 Wochen Anfang April und einmal für 3 Wochen im Februar dort.  Im April hatte ich dann auf Koh Samui leider nicht so sonnige und teilweise auch regnerische Tage. Die Wärme von 28-32 Grad ist natürlich trotzdem da. Dagegen war es in Chiang Mai schon mit über 36 Grad im Schatten fast zu heiß. Vor allem die Nächte können sehr unangenehm werden. Es kommt also immer darauf an, wo ihr euch im Land aufhaltet (Strand oder Landesinnere) und welche Aktivitäten (Ausruhen oder Wanderungen) ihr unternehmen wollt.

Was fiel mir besonders auf:

  1. SAWADEE. Dieses Wort hört man mehrmals täglich und überall in Thailand. Eine direkte Übersetzung gibt es nicht. Es wird oft als Willkommens- oder Abschieds-Gruß verwendet. Gleichzeitig werden dabei beide Hände aneinander gelegt, die Arme leicht Richtung Brustkorb angewinkelt und man beugt sich leicht nach vorn.
  2. Im Taxi gibt es keine Anschnallgurte.

Kommen wir nun zu meinen 5 Lieblingsplätzen bzw. Highlights in Thailand. (Wenn ich mehr nennen könnte, wären es sicherlich noch viele viele weitere, aber ich wollte mich ja jeweils auf nur 5 festlegen):

Mein 1. Lieblingsplatz ist Chiang Mai. Diese Stadt gilt mit seinen ca. 136.000 Einwohner als kulturelles Zentrum im Norden von Thailand. Hier gibt es über 200 buddhistische Tempel. Auch ist die Stadt berühmt für ihr thailändisches Kunsthandwerk. Zu der Zeit als ich dort war, war Songkran-Festival. Das ist nicht nur eines der bekanntesten, sondern auch eines der bedeutendsten Feste in Thailand und mit unserem Silvester vergleichbar. Hier wird jedes Jahr – Mitte April – für 3 Tage durchgefeiert und das neue Jahr eingeläutet. Diese Tage sind fest strukturiert. Die elementaren Bestandteile sind die Opfergaben und spirituellen sowie körperlichen Reinigungszeremonien. Egal wo man sich in der Stadt aufhält, man wird literweise mit Wasser übergossen. Gerade als Tourist ist man eine beliebte Zielscheibe. Da es in Chiang Mai sehr heiß war, war die eiskalte Erfrischung (teilweise mit Eiswürfeln) sehr erfrischend. Die „Wasserschlachten“ von Chiang Mai sind weit über die Landesgrenzen bekannt, wer zu diesem Zeitpunkt in der Nähe ist, sollte sich dieses Spektakel unbedingt anschauen. 😉

Ein weiteres Highlight für mich, war das Miterleben eines original Thai-Koch-Kurses. Ich glaube, das hat schon fast jeder einmal mitgemacht, der bereits in Thailand war. Aber es lohnt sich und macht wirklich Spaß. Hier wurden wir frühs von den Besitzern mit einem Pick up abgeholt, nachdem wir noch 3 weitere Pärchen (aus England, USA und Dänemark) aufgesammelt hatten, ging es los Richtung Markt frische Zutaten einkaufen. Dort wurden uns dann sehr ausführlich alle Obst-, Gemüse-, Reis- und Gewürzsorten erklärt, sowie Einkaufstipps für daheim mitgegeben. Nachdem dann die Einkaufskörbe voll waren, ging es weiter Richtung Kochschule. Dort war bereits der Esstisch liebevoll für uns gedeckt und auch im Kochbereich hatte jeder sein Plätzchen am Stehtisch und Herd, um sein individuelles Menü zu zaubern. Der halbe Tag war super lustig und lecker. Wer sich ebenfalls dafür interessiert, dann empfehle ich gern diese Kochschule.

Auf dem Rückweg von der Kochschule zum Hotel wurden wir eiskalt vom Songkran erwischt. Wir saßen hinten auf dem Pick up und sind förmlich weggeschwommen bei den Wassermassen, die kübelweise über uns ausgeschüttet wurden. Ein Spaß, den man nie vergisst. 🙂

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Mein 2. Lieblingsplatz ist die Insel Koh Samui. Koh Samui ist die drittgrößte Insel Thailands, befindet sich im Golf von Thailand und ist ca. 35 km vom Festland entfernt. Vorteil hier für mich, ist die Anreise mit dem Flugzeug, da ich lange Bootsfahrten leider nicht mag. Schneller und bequemer geht es nicht. Ich bin damals von Bangkok angereist (ca. 70 Minuten) und dann später – nach den Tagen auf Koh Samui – weiter nach Krabi (in ca. 55 Minuten) geflogen. Sehr beliebt ist diese Strecke auch bei vielen Backpackern, die dann gleich nach Koh Pha-ngan zu den Vollmond-Parties oder nach Koh Tao zum Tauchen weiterreisen. Zum Samui-Archipel gehören auch die 40 weiteren Inseln des Nationalparks Ang Thong.

1. Highlight hier ist der Flughafen selbst. So einen süßen und kleinen Flughafen mit den offenen Ankunfts- und Abflug-„Hütten“ habe ich noch nie zuvor gesehen. Schon bei der Landung ist man tiefenentspannt und relaxt. Die tropische Wärme bläst einem ins Gesicht. Die Farben, das Holz … alles ist einfach wunderbar. 😉

Mein 2. Highlight ist mein Lieblingshotel das Tongsai Bay. Bei diesem familiengeführten Ressort, angelegt in einem üppig grünen Garten direkt an einer idyllischen Bucht, die nur von den Hotelgästen genutzt werden kann, stehen Nachhaltigkeit und Umweltschutz ganz weit oben auf der Agenda. Wer dazu noch entspannte Tage verbringen möchte, ist hier sehr gut aufgehoben. Von den wunderschönen Unterkünften (die im Einklang mit der Natur erbaut wurden), über das authentische Essen mit regionalen Produkten sowie dem herzlichen und professionellen Personal mit einer exzellenten (unaufdringlichen) Gastfreundlichkeit bis hin zum fantastischen Prana SPA. Hier stimmt einfach alles.

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Koh Lanta ist eigentlich eine Doppel-Insel und befindet sich vor der Südwestküste von Thailand. Von Krabi Flughafen wird man dann mit Minibussen über Land und Wasser (2x Fähr-Fahrten) in guten 2 Stunden nach Lanta Yai gebracht. Bei einigen gilt Koh Lanta noch als Geheimtipp. Mein 3. Lieblingsplatz bzw. Highlight auf dieser Insel waren die wunderschönen und atemberaubenden Sonnenuntergänge. Jeden Tag ein neues Spektakel.

Wer dann doch mal Hunger bekommt, dem kann ich das Phad Thai Rock n Roll empfehlen. Dort gibt es das beste Phad Thai der gesamten Insel.

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Wellness und Entspannung sind beliebte Themen bei mir. Ich liebe Massagen und in Thailand ist das Angebot so vielfältig wie nirgendwo. Und damit sind wir auch schon bei meinem 4. „Lieblingsplatz“. Ob in den Hotelanlagen, auf den Wochen-/ Nacht-Märkten (hier nutze ich aber nur das Fuß-Massage-Angebot) oder in privaten exklusiven SPA’s, Massagen werden in Thailand fast überall angeboten, sogar in den Tempelanlagen oder auf den Flughäfen. Meine besten Massagen hatte ich im breeze SPA (auf Krabi), im Prana SPA (auf Koh Samui) und im Wat Po in Bangkok. In diesen SPA’s arbeitet nur ausgebildetes Personal. Die Qualität war jeweils sehr gut. Solltet ihr also mal in Thailand sein, dann auf jeden Fall die SPA Angebote nutzen und ausprobieren.

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Mein 5. und letzter Lieblingsplatz sind die Rooftop Bars von Bangkok. Bei warmen Temperaturen kann man hier über die Dächer der quirligen Stadt blicken und den Tag ganz entspannt ausklingen lassen. Das Angebot ist auch hier vielfältig. Meine Top 2 sind zum einen die Sky Bar im Lebua at State Tower (auf der 63. Etage). Dort spielt auch eine Live-Band. Wem dort aber zuviel Trubel ist, der fährt ein paar Etagen nach unten auf die 52. Etage ins Breeze, meiner absoluten Lieblingsbar und genießt dort die glitzernden Lichter von Bangkok. Auch zum 2. oder 3. Mal unbeschreiblich schön 🙂

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Das waren schon meine 5. Lieblingsplätze von Thailand. Was sind eigentlich deine hot-spots? Was sollte man unbedingt gesehen haben? Ich freue mich über deine Kommentare.

Liebe Grüße Steffi

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