Achtsamkeit

Anspannung-Entspannung oder eine achtsame Winterwanderung in den Bergen

Dass Bergwandern gesund ist, wurde vor einiger Zeit bereits anhand der sportmedizinischen Studie AMAS (Austrian Moderate Altitude Study) für mittlere Höhenlagen (1.000 – 2.500 Meter) bestätigt. Besonders bei Personen, die unter Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck oder Stoffwechselstörungen leiden, wurden gemäß der Studie positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System sowie dem subjektiven Wohlbefinden nachgewiesen.

Ich habe es schon immer genossen, wenn ich in den Bergen unterwegs sein kann. Wandern ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele. Im Alltag werden wir oft von einem Tempo und einer Flut von Eindrücken mitgerissen. Entspannungsmomente kommen sehr oft viel zu kurz. Wandern ist für mich Entschleunigung pur. Mir geht es hier auch nicht ums Ankommen, einen Gipfel zu erklimmen bzw. schnell den Weg hinter mich zu bringen, sondern ganz bewusst zu genießen und die Schönheiten, die uns die Natur zu bieten hat, zu bewundern.

Das tolle am Bergwandern ist, dass es Anspannung und Entspannung zugleich ist. Und wenn man so achtsam durch die Natur stapft, ist es mit den richtigen Klamotten auch im Winter sehr erholsam. Die kühle Bergluft, der glitzernde Schnee, die verschneite Winterlandschaft und der knirschende Schnee unter den Sohlen lassen alles herum vergessen. Wenn man hier sein richtiges Schritttempo gefunden hat und im „Flow“ ist, wirkt es wie eine Meditation. Unsere Gedanken werden beruhigt und unser Kopf wieder frei. Die frische Luft stärkt unsere Abwehrkräfte und das Immunsystem. Denn Heizungsluft und überhitze Räume lassen unsere Schleimhäute gerade jetzt im Winter schnell austrocknen.

Mein perfekter Abschluss an die gemütliche 10 km Winterwanderung durch das Salzburger Land war dann noch ein Sauna-Besuch. Ein perfekter Wohlfühl-Nachmittag, ganz nach meinem Geschmack.

Be happy, healthy & in balance

Steffi

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