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Wohlfuehlkost on tour: Japan – Teil 3 (Kamakura)

Der 3. Teil meines Japan Reiseberichts ist fertig. Diesmal geht es nach Kamakura und seinen vielen Tempeln und Schreinen.

Allgemeine Infos

Kamakura liegt ca. 50 km südwestlich von Tokyo und war von 1185 bis 1333 der Regierungssitz Japans. Ein Tagestrip in die 175.000 Einwohner zählende Stadt lohnt besonders aufgrund der vielen abwechslungsreichen Tempel und Schreine sowie des langen Strands. Die Anreise mit der Bahn (Yokosuka Line) geht schnell und einfach. Vor Ort kann man sich sehr gut zu Fuß oder per Bahn fortbewegen.

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Als Reisezeit empfiehlt sich der Frühling. Dann ist es zur Kirschblüte natürlich besonders schön.

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Sehenswürdigkeiten

Ich weiß nicht genau wieviele Tempel und Schreine in Kamakura stehen, aber es sind mehr als man an einem Tag besichtigen kann. 😉 Ich war daher bisher schon 3 mal in Kamakura und kann euch gern die Auswahl etwas erleichtern. Hier kommen meine 5 Lieblingstempel:

Engaku-ji

Der Engaku-ji liegt in der Nähe der Station Kita-Kamakura und war der erste Tempel, den ich in Kamakura in 2011 besucht hatte. Die Tempelgebäude sind sehr beeindruckend. Als wichtigster Schatz des Tempels gilt einer von Buddhas Zähnen, den man – wie sollte es auch anders sein – leider nicht zu sehen bekommt.

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Im Engaku-ji hatte ich auch erstmals die Tempelbücher – „goshuincho“ genannt – entdeckt, welche man in jedem Tempel und Schrein für eine kleine Spende mit schöner Kalligraphie und Stempeln versehen lassen kann. Vermerkt wird der Tempelname, das aktuelle Datum sowie ein Spruch. Es handelt sich dabei um Pilgerbücher, die Gläubige sammeln und mit ins Grab nehmen, um später leichter Einlass ins Paradies zu bekommen. Für mich ein tolles Andenken, welches mittlerweile weit über zwanzig Einträge zählt, obwohl ich höchstens die Hälfte aller von mir besuchten Tempel dort habe eintragen lassen.

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Kencho-ji

Der Kencho-ji ist der erste und wohl auch prächtigste aller Zen-Tempel in Kamakura. Er steht in einem großen Areal, in dem viele Zypressenbäume wachsen. Ich hatte das große Glück, dass bei meinem Besuch gerade eine Zeremonie stattfand, an der ich teilhaben durfte. Besonders der Gesang der Mönche machte es zu einem sehr beeindruckenden Erlebnis.

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Hase-dera

Der Hase-dera Tempel ist sehr schön an einem Hang gelegen und bietet einen tollen Blick auf die Bucht von Kamakura.

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Im Tempel befindet sich die 9m hohe goldene Kannon-Statue der buddhistischen Göttin der Gnade…

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… und im gesamten Tempelareal stehen tausende kleiner Jizo-Statuen. Dies ist der Schutzgott der Kinder und oft werden die Figuren von Müttern, die ihre Kinder verloren haben, in warme Kleidung gehüllt. Sehr bewegend, wenn man die vielen Figuren sieht.

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Kotoku-in und der Big Buddha

Kein Besuch in Kamakura ist ohne Besichtigung des Daibutsu komplett. Der 13,3m hohe Buddha ist wirklich sehr beeindruckend und absolut sehenswert. Mit etwas Glück bekommt man dort auch Mönche bei der Meditation zu sehen. Beeindruckend wie diese, trotz der vielen Menschen um sie herum, in ihrer Meditation bleiben können.

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Hokoku-ji – Der Bambustempel

Obwohl der Hokuku-ji mit rund 13.000qm ein recht großes Areal umfasst, ist der eigentliche Bambuswald vergleichsweise klein. Trotzdem sind die rund 2.000 Bambusbäume sehr sehenswert, wie sie kerzengerade haushoch in den Himmel wachsen.

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Essen

Da Kamakura – besonders für japanische Verhältnisse – kein besonders großer Ort ist, muss man gutes gesundes Essen natürlich etwas suchen. Aber ich habe es natürlich gefunden.

CLBK

Das CLBK (Copen Local Base Kamakura) ist halb Autohaus für verrückte kleine Flitzer und halb mexikanisches Restaurant. Perfekt, um als Mittagssnack einen leckeren Salat oder Avocado Taco zu essen.

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Farm to you

Das Farm to you bietet Smoothies, Cold pressed Juices und viele frische Speisen an. Besonders bei schönem Wetter kann man draussen im Garten sitzen und die Enoshima Line vorbei rattern sehen.

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Sugata

Das Sugata bietet neben Yoga und Pilates Kursen auch einen kleinen Shop mit Bio-Produkten und einem kleinen Restaurant an. Hier kann man seine Vorräte wieder  auffüllen und nette Gespräche führen.

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Das war es auch schon aus Kamakura. Wenn ihr fragen habt, dann immer her damit. Im nächsten Beitrag geht es dann auf nach Kyoto, mit seinen enorm vielen  Sehenswürdigkeiten.

Bleibt gesund, happy und in Balance.

Eure Steffi

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  1. Pingback: Wohlfuehlkost on tour: Japan – Teil 1 (Reiseverlauf) | wohlfuehlkost

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