Ganzheitliche Tipps

Gesund leben: Warum eine giftfreie Körperpflege für deine Gesundheit so wichtig ist

WERBUNG – da Produkterkennung Als ich Anfang 2014 meine Ausbildung zur ganzheitlichen Gesundheits- und Ernährungsberaterin startete, waren mir ehrlich gesagt die Ausmaße der Ganzheitlichkeit noch nicht so bewusst wie heute.

Damals ging es mir in erster Linie darum, ein paar Kilos zu verlieren. Dass sich hinter diesen Kilos aber nicht nur Fett, sondern auch eingelagerte Gifte, Schlacken, Salze oder Wasser versteckte, wurde mir dann erst nach und nach bewusst, als ich mich mehr und mehr mit dem Thema Säuren-Basen-Haushalt und in diesem Zusammenhang mit der Reduzierung von hormonellen Schadstoffen in meinem Alltag beschäftigte.

Warum ist auch eine giftfreie Körperpflege so wichtig?

Wer gesund leben möchte, kommt am Thema Pflege irgendwann nicht mehr vorbei.  Unsere Haut ist ein sehr wichtiges Entgiftungsorgan, doch in unseren Badezimmern schlummern gefährliche Berge von Giftcocktails, die wir uns – trotzdem sie unserer Gesundheit extrem schaden –  jeden Tag aufs Neue auf unsere Haut schmieren (Lotions, Sonnencreme), unter die Achseln sprühen (Deo) und in den Mund nehmen (Zahncreme).

Wir kaufen Kosmetik- und Pflegeprodukte, ohne die Inhaltsstoffe zu prüfen. Wir glauben und vertrauen den Versprechen der Hersteller blind. In vielen Produkten großer, bekannter und namenhafter Konzerne stecken auch heute noch sehr problematische Inhaltsstoffe, die zwar irgendwelche Grenzwerte einhalten, aber in Summe einen gefährlichen Giftcocktail ergeben.

Wenn dir deine Gesundheit am Herzen liegt, solltest du dir die Inhaltsstoffe deiner Pflege-Produkte einmal genauer ansehen. Denn über unsere Haut und Schleimzellen gelangen hormonell wirksame, giftige Substanzen und allergieauslösende Stoffe in unseren Körper. Über den Blutkreislauf werden sie im gesamten Organismus weiterverteilt, wo sie an den unterschiedlichsten Stellen ernsthafte Erkrankungen auslösen können.

Um dir die Gefährlichkeit der Stoffe zu verdeutlichen, habe ich ein paar Inhaltsstoffe herausgepickt und deren gesundheitliche Folgen dazu notiert (Liste nicht vollständig):

Aluminium:

Aluminiumsalze sind meist in Deos anzutreffen und bekannt für ihre porenverschließende Wirkung, was den Schweiß hemmen soll. Aluminium gilt als haut- und nervenschädigend und wird auch mit Alzheimer und Brustkrebs in Verbindung gebracht.

Chemische UV-Filter:

Auch diese wirken hormonell und können darüber hinaus allergische Reaktionen auslösen. Selbst in Muttermilch und auch bei Fischen konnten Rückstände bereits nachgewiesen werden. Welche Schäden sie in der Umwelt auslösen, konnte bisher noch nicht abschließend geklärt werden.

Duftstoffe:

Riechen so toll und stecken überall drin, ob in Lotions, Duschgels oder Deos. Sie können ebenfalls eine Reihe von Allergien auslösen und stehen im Verdacht leberschädigend, krebserregend und erbgutverändernd zu sein.

Emulgatoren/ Tenside:

Sie sind Hilfsstoffe, machen die Haut durchlässiger und sind vor allem in Shampoos und Zahncreme zu finden. Darüber hinaus gelten sie als allergieauslösend und werden sehr häufig aus umweltschädigenden Mineralölen hergestellt.

Farbstoffe:

Jedes Produkt was nicht durchsichtig ist und natürlich auch Haartönungen sind voll mit Farbstoffen. Ein Großteil von ihnen haben ein hohes allergenes Potential und einige von ihnen gelten als potenziell krebserregend.

Flouride:

Da angenommen wird, dass Flouride Bakterien im Mundraum abtöten und den Zahnschmelz härten, steckt die Substanz in fast jeder Zahncreme drin. Sie sind zwar nicht so toxisch wie Flour, aber dennoch giftig und werden mittlerweile mit zahlreichen Leiden (Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Nierenleiden u.v.m.) in Verbindung gebracht. Lange wurden Flouride auch als Rattengift oder als Bestandteil von Pestiziden eingesetzt.

Mineralöl:

Es kommt in vielen Kosmetika (Lotions, Cremes, etc.) vor, ist günstig, sehr leicht zu verarbeiten und macht die Produkte lange haltbar. Dennoch gilt Mineralöl als stark hautschädigend, da es die Haut mit einem schmierigen Film überzieht. Die Haut kann nicht mehr atmen, trocknet aus und ist angespannter und gestresster als zuvor. Mineralöle sind überhaupt nicht dazu geeignet Vitamine oder andere Wirkstoffe in die Haut zu transportieren. Außerdem ist Erdöl/ Mineralöl sehr problematisch für die Umwelt.

Parabene:

Dieser beliebte und günstige Konservierungsstoff steht ebenfalls im Verdacht hormonell zu wirken und ist besonders gefährlich für Schwangere, Föten, Kleinkinder und Jugendliche in der Pubertät. Parabene lagern sich im Körper ein und werden mit Unfruchtbarkeit, Diabetes und hormonbedingten Krebsarten (Brust-, Hoden- und Prostatakrebs) in Verbindung gebracht.

Triclosan:

Wird seit Jahrzehnten als Konservierungsstoff und Desinfektionsmittel in Flüssigseifen, Mundwässern, Zahnpasten, Duschgels, anderen Hygieneartikeln und Kosmetika, aber auch in Pflanzenschutzmitteln, Bodenbelägen, Zahnbürsten, Campingartikeln, Motorradhelmen und vielem mehr eingesetzt. Mittlerweile gilt es jedoch als gesundheitsschädliches Gift, dass nicht nur zu Hormonstörungen, sondern auch zu gefährlichen Bakterienresistenzen führen kann.

Weichmacher:

Diese stecken ebenfalls in Kosmetika und stehen auch unter Verdacht hormonell wirksam zu sein (z.B. unerfüllter Kinderwunsch). Sie beeinflussen unter anderem auch das Diabetes-Risiko und die Menopause. Du findest sie nicht nur in Kosmetik, sondern auch in vielen anderen Alltagsprodukten (Kunststoffen, Medikamenten, Spielzeug, etc.), sodass unser Körper jeden Tag mit einer Flut von Weichmachern klarkommen muss.


TIPP: Auch ich habe kein Chemie-Studium absolviert, um die ganzen Inhaltsstoffe verstehen zu können. Das müssen wir auch nicht, denn es gibt mittlerweile ganz tolle Apps mit denen du nur den Barcode einscannen brauchst und daraufhin werden dir alle Inhaltsstoffe aufgelistet und verständlich erklärt.