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Das Geheimnis der Mikronährstoffe (1. Teil) – Die Vitamine

Unser Körper ist täglich darauf angewiesen, was wir ihm zuführen, egal ob im körperlichen, seelischen oder geistigen Bereich. Für mich gehört es dazu, dass ich meinen Körper pflege, ihn nicht mit Abfall zumülle, wie zum Beispiel mit schlechter Nahrung, schlechten Gedanken, Gewalt oder Giften auf allen Ebenen. Ich finde es toll, ihn zu pflegen, mich um ihn zu kümmern, mich zu bewegen, ihm die Auszeiten zu geben, die er sich wünscht, ihm regelmäßig Gutes zu tun, aufzuräumen, auszumisten und mich auch bei ihm zu bedanken.

Und das ist gar nicht so schwierig, denn wir dürfen jeden Tag aufs Neue entscheiden, was und wie wir unseren Körper, unseren Geit und unserer Seele Zeit schenken und Gutes tun möchten. Es ist nie zu spät damit anzufangen. Es gibt keinen besseren Tag als HEUTE, hier und jetzt.

Wir essen jeden Tag mehrmals, manche von uns dabei etwas mehr, andere weniger. Einige wählen dabei bewusst aus. Andere nicht, schauen nicht aufs Etikett und hinterfragen auch nicht. Entweder aus Leichtsinn, Unkenntnis oder einfach nur Desinteresse, weil es ja wichtigere Dinge auf der Welt gibt, als das eigene Leben und die eigene Gesundheit.

Die Makro- und Mikronährstoffe

Ob nun Profi oder nicht, die Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße) sind jedem von uns sicherlich ein Begriff. Und wo es ein Makro gibt, ist meistens auch ein Mikro – in diesem Fall die sogenannten Mikronährstoffe. Zu den Mikronährstoffen gehören Vitamine (Blogreihe Teil 1), Mineralstoffe, Spurenelemente (Teil 2) und die sekundären Pflanzenstoffe (Teil 3). Diese liefern keine Energie, erfüllen aber andere sehr wichtige Aufgaben in unserem Organismus.

Heute im 1. Teil dreht sich alles um die Vitamine. Ich werde den Fragen nachgehen, was es mit den kleinen, aber feinen „Motoren“ auf sich hat, welche Gefahren im Alltag dabei lauern, wie du diese umgehen kannst und auf was du dabei achten solltest.

Vita heißt Leben und Amine sind stickstoffhaltige Verbindungen, aber es gibt auch stickstofffreie Vitamine, was bei der Namensgebung der Vitamine damals jedoch noch nicht entschlüsselt war. Die unterschiedlichen Vitamine haben chemisch gesehen nicht viel gemeinsam, sie enthalten keine Kalorien, sind jedoch essentiell. Die meisten – 11 von 13 bekannten – können von unserem Körper nicht selbst hergestellt werden.

Wasserlösliche, fettlösliche Vitamine und vitaminähnliche Substanzen

Es gibt die wasserlöslichen (B1, B2, B3, B5, B6, B12, Folsäure, Biotin und C) und fettlöslichen (A, D, E, K) Vitamine. Sowie vitaminähnliche Substanzen („Quasi-Vitamine“: Q10, Carnitin).

Die wasserlöslichen sind meist sehr hitzeempfindlich und können kaum gespeichert werden. Überschüsse werden einfach über den Urin ausgeschieden. Deshalb sollten diese auch täglich über die Nahrung zugeführt werden.

Die fettlöslichen Vitamine benötigen, wie der Name schon verrät, Fette, um aus dem Darm resorbiert und über die Lymphe in die Blutbahn transportiert werden zu können. Überschüssige Vitamine werden in der Leber gespeichert oder im Fettgewebe eingelagert. Dennoch sollte man hier Überdosierungen vermeiden, da diese nicht über den Urin ausgeschieden werden können und schlimmstenfalls Funktionsstörungen im Organismus verursachen können.

Warum brauchen wir die winzigen „Motoren“? Jedes einzelne Vitamin wird für lebenswichtige Körperfunktionen (wie Wachstum und Regeneration) und zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit und Energiegewinnung benötigt. Hier am Beispiel von Vitamin C:

Vitamin C

Aufgaben:

  • liefert Antioxidantien; Schutz vor freien Radiaklen > unterstützt das Immunsystem
  • sorgt dafür, dass Zellen Kollagen, Elastin und Stabilitätsmoleküle produzieren können > stabile Knochen, Haut, Gefäßwände
  • wird zur Produktion verschiedener Hormone im Körper benötigt
  • an Blutbildung beteiligt und verbessert die Eisenaufnahme

Wo steckt es drin (Liste nicht vollständig):

Achtung: hitzeempfindlich (kochen, backen, braten, Zubereitung von Speisen in der Mikrowelle)

Bei den fettlöslichen Vitamine, ist das Vitamin A, das Augenvitamin sehr bekannt:

Vitamin A

Aufgaben:

  • hält Augen- und Schleimhäute gesund > wichtig bei der Abwehr von Krankheitserregern
  • fördert Progesteronbildung (Wechseljahren) und Spermienbildung

Wo steckt es drin:

  • gibt es nur in tierischen Produkten von Weidetieren
  • in Pflanzen heißt es Provitamin A = Beta Carotin > wird vom Körper in Vitamin A umgewandelt (12 mg Beta-Carotin = 1mg Vitamin A)
  • bei basenüberschüssiger Ernährung ist das kein Problem: Karotten, Rote Bete, Kürbis, Süßkartoffeln, grünes Blattgemüse, Aprikosen, Datteln

Achtung: extrem sauerstoff- und lichtempfindich

Was kann passieren, wenn wir nicht ausreichend Vitamine zu uns nehmen?

  • chronische Entzündungen
  • schlechtes Immunsystem
  • gestörte/s Zellwachstum, Zellentgiftung, Zerstörung von Zellstrukturen und Erbsubstanz
  • Gelenksteife
  • Haarausfall
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauferkrankungen, Kreislaufprobleme
  • erhöhtes Schlaganfall- und Herzinfarkrisiko
  • Störungen im Hormonhaushalt, Stoffwechselvorgängen, bei Fettverbrennung
  • beschleunigter Alterungsprozess, „Alterungserscheinungen“
  • alte Haut und Altersflecken, schlechtes Bindegewebe
  • Schlafstörungen
  • Angstzustände
  • Nervosität
  • Augenprobleme
  • Depressionen, schlechte Psyche, Nervenschwäche
  • Konzentrationsstörungen
  • Migräne
  • Knochenabbau, Knochensporn, Fersensporn, Osteoporose
  • schlechte Zähne, Karies
  • Nierensteine, Nierenleiden
  • schlechte Herz- und Blutgefäße
  • Arteriosklerose
  • Müdigkeit und fehlender Tatendrang
  • Blutarmut
  • taubes Gefühl in den Gliedmaßen
  • Verdauungsstörungen
  • fehlender Schutz vor Umweltgiften
  • u.a.

Bei einem gravierenden Mangel an Vitaminen drohen schwere oder chronische Erkrankungen bis hin zum Tod. Zu den bekanntesten Vitamin-Mangelerkrankungen zählen Skorbut (Vitamin C-Mangel) mit Geschwüren in der Mundschleimhaut, starkem Zahnfleisch- und inneren Blutungen sowie Beriberi (Vitamin B1-Mangel) mit Schmerzen, Muskelschwäche, Gehstörungen, Wasseransammlungen im Gewebe, Erbrechen, Apathie und anderen Symptomen.

Wo lauern die Gefahren im Alltag? Welche Möglichkeiten gibt es diese zu umgehen? Und auf was solltest du dabei unbedingt achten?

  1. Der Vitamin-Anteil in der Nahrung ist im Vergleich zu anderen Nährstoffen sehr gering.
  2. Vitamine reagieren sehr empfindlich auf äußere Einflüsse (Licht, Sauerstoff, Hitze, Säuren, Laugen) und können leicht zerstört werden.
  3. Ist das Vitamin heil im Körper angekommen, ist auch die Magensäureaktivität, sowie der Zustand der Darmflora und des pH-Wertes im Darm ausschlaggebend, ob die Vitamine überhaupt resorbiert werden können.

Darüber hinaus geistern immer wieder Schreckensmeldungen und Studien durch die Medien, dass Vitaminpräparate ungesund und sogar lebensverkürzend sind. Hier muss man ganz klar unterscheiden, was es für Vitaminpräparate sind.

Es ist so, dass Vitamine nicht getrennt voneinander betrachtet werden können. Nur im Verbund erzielen sie die ersehnten gesundheitlichen Erfolge. Sie wirken nur mit anderen Vitaminen, Enzymen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen. Und wirken dabei synergistisch, das heißt, sie verstärken ihre Wirkung gegenseitig.

Hochdosierte, isolierte, synthetische und chemisch hergestellte Präparate sind körperfremd und wirken nicht wie natürliche Vitamine. Das ist so, als wenn du den linken Schuh, auf den rechten Fuß anziehen möchtest. Das funktioniert vielleicht scheinbar, aber er passt nicht wirklich und es schmerzt sogar und kann ernsthafte Probleme auslösen.

Synthetische Vitamine findest du beispielsweise nicht nur in hochdosierten Präparaten, sondern auch in vielen Fertigprodukten. Diese sind nicht hilfreich, da sie eben nicht im Verbund vorliegen. Die Einnahme ist ein Glücksspiel. Dabei kann es zu Über- oder Unterdosierungen kommen. Überdosierungen führen nicht nur zu Bluthochdruck, Psychosen, Verstopfung und mehr, sondern können auch die Nieren erheblich schädigen.

Die optimale und nützliche Versorgung mit Vitaminen liegt dann vor, wenn natürliche Lebensmittel in der richtigen Kombination verzehrt werden. So sind Überdosierungen auch nicht möglich.

Nun kann es aber sein, dass dein Lebensstil es dir nicht möglich macht, ausreichend Vitamine über die Ernährung aufzunehmen. Und du auch nicht die Möglichkeit hast, dein Obst und Gemüse selbst anzubauen und schon gar nicht in 7 (!) Portionen (vorrangig Gemüse und weniger Obst, wegen der Fructose) aufgeteilt über den Tag zu verzehren. Bei den wasserlöslichen Vitaminen und ist es zum Beispiel nicht sinnvoll, diese in rauen Mengen und auf einmal zu verzehren. Darüber hinaus ernähren sich viele nur noch von leeren Kalorien (Weißmehlprodukte, Softdrinks, etc.), die mit einer natürlichen und vitaminreichen Ernährung nichts mehr zu tun haben. Die Verwendung von Kunstdüngern auf den Feldern, Einnahme von Medikamenten und auch Stress tun ihr übriges dazu.

Es gibt mittlerweile auch natürliche Vitaminkomplexe mit denen du deinem Körper optimal versorgen kannst. Ringana gehört beispielsweise dazu und verwendet seit jeher und ausschließlich den gesamten, natürlichen und synergetischen Vitaminkomplex aus der Pflanze. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, würde ich mich über deine Kontaktaufnahme sehr freuen.

Be happy, healthy & in balance

Steffi

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