Entspannung
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Morgenroutine: Warum sie dir hilft frisch und mit voller Energie in den Tag zu starten

Es gibt so Tage, da scheint nichts zu gelingen und man möchte am liebsten im Bett liegenbleiben. Der Wecker klingelt viel zu früh, der Rücken schmerzt, das Frühstück ist zu unausgewogen oder fällt wegen Zeitmangel komplett aus, die S-Bahn fährt einem vor der Nase weg, das Kundengespräch läuft einfach nur chaotisch, das Wetter ist zu kalt, die to-do Liste wird immer länger anstatt kürzer. Telefonate und Gespräche werden nebenbei und ohne echter Aufmerksamkeit durchgeführt. Und beim Mittagessen greift man dann noch zum fettigen Burger und ein paar Schokoriegeln, um sich wenigstens damit etwas aufzuheitern und zu belohnen.


Kennst du das vielleicht auch? Bis vor 2,5 Jahren ging es mir exakt so. Wenn ich meinen Tag schlecht und unproduktiv gestartet hatte, hat sich dieser Impuls wie ein roter Faden durch den gesamten Tag gezogen. Ich fühlte mich oft gehetzt, nicht fokussiert und im Autopiloten. Ich freute mich nur noch auf die Wochenenden und Urlaube, um dort endlich einmal auszuschlafen. Für Sport und gesunde Ernährung war keine Zeit. Mein Wohlbefinden und mein Energielevel gingen stetig nach unten und die Pfunde auf der Waage nach oben.

Das Prinzip des roten Fadens funktioniert aber auch umgekehrt. Das heißt, wenn wir unseren Tag richtig beginnen, sind wir energiegeladen, haben die Motivation noch mehr zu schaffen. Und am nächsten Tag fällt es uns leichter wieder richtig gut zu starten, da wir uns einfach besser damit fühlen, zielgerichteter und produktiver sind. Und aus einem Tag, wird eine ganze Woche, dann ein Monat, ein Jahr und dann vielleicht ein ganzes Leben?

Eine Morgenroutine mit kleinen Ritualen sind Erfolgsgrundsätze, die dir dabei helfen, aktiv in den Tag zu starten. Damit meine ich aber nicht den morgendlichen Kaffee oder das Checken deiner e-Mails vor dem Aufstehen. Morgenrituale sollten nichts mit der Arbeit oder mit dem Alltag zu tun haben.

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Auch ich habe seit über einem Jahr eine Morgenroutine, die mir dabei hilft fokussiert zu bleiben und bewusst in den Tag zu starten.

Dazu gehören zum Beispiel:

  1. Zungenreinigung und Ölziehen
  2. nach dem Aufstehen ein großes Glas lauwarmes Wasser trinken
  3. Yoga & Meditation
  4. danach noch ein großes Glas frisches Zitronenwasser trinken
  5. ein gesundes und ausgewogenes Frühstück (Oats oder Porridge) zu mir nehmen
  6. dazu eine Schale Matcha Tee trinken

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Meine Morgenroutine dauert so ungefähr 60-90 Minuten. Diese Zeit bin ich gern bereit eher aufzustehen, um mich um meinen Körper, meinen Geist und meine Seele zu kümmern, um einen neuen wundervollen Tag zu begrüßen und dann mit voller Elan durchzustarten. Und das natürlich nicht nur unter der Woche, sondern auch an Wochenenden, an Feiertagen und im Urlaub.

Eine Morgenroutine entsteht natürlich nicht von nun auf gleich. Es ist ein Prozess, der natürlich auch etwas mit Disziplin, mit Gewohnheiten aufbrechen, aber vor allem mit den eigenen Zielen zu tun hat.

„Vage Ziele führen zu vagen Ergebnissen“ (R. Sharma)

Hinzukommt, dass nicht jede Routine für jeden gleich gut und richtig ist. Vielleicht bist du ja jemand, der sich mehr bewegen, tanzen oder singen möchte am Morgen. Probiere es doch einfach einmal aus, wie du am Morgen am besten in den Tag starten kannst.

„Veränderung ist schwer am Anfang, chaotisch in der Mitte und herrlich am Ende.“ (R. Sharma)

Wie sieht dein typischer Morgen aus? Hast du bereits eine Morgenroutine? Oder wünschst du dir gern eine, weißt aber nicht, wie du es angehen kannst?  Ich freue mich über deinen Kommentar.

Be happy, healthy & in balance

Deine Steffi

PS: Wenn du Unterstützung bei der Auswahl deiner perfekten Morgenroutine benötigst, berate ich dich gern. Lass uns gemeinsam herausfinden, wie du mit mehr Schwung und Achtsamkeit in den Tag starten und deinen Weg in ein erfolgreiches, leichtes und glückliches Leben einschlagen kannst.

11 Kommentare

  1. Dani Wienkoop sagt

    Hallo Steffi,
    diese morgentliche Rituale hören sich total klasse an, ich werde es versuchen. Ich habe noch eine Frage bezüglich des Ölziehens. Ich habe noch 2 alte Amalganfüllungen und mein Zahnarzt rät dazu diese nicht zu entfernen. Darf man trotzdem Ölziehen? Was würdest du bezüglich dieser Füllungen raten.

    Liebe Grüße
    Dani

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  2. Hallo liebe Dani,

    ich finde es klasse, dass du auch mit dem Ölziehen starten möchtest. 🙂

    Ich persönlich würde jedoch erst nach der Zahnsanierung (professionelle und ganzheitliche Amalganentfernung mit anschließender Entgiftung) damit starten.

    Ich habe dies Anfang des Jahres bei mir machen lassen und fühle mich heute besser.

    Liebe Grüße
    Steffi

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  3. Anonymous sagt

    Hey Steffi,

    meine Morgenroutine hat sich mittlerweile so entwickelt: Ich schaffe es jeden Tag spätestens um 07:00 Uhr aufzustehen, meistens aber um 06:30. Dann habe ich genau 45 Minuten für mich bis ich das Haus verlasse. So wie du mache ich auch jeden Tag Ölziehen, kämme mir lange meine Haare weil ich das so liebe, mache mir meistens einen Kräutertee und jeden Tag einen großen 0,5 Liter frisch ausgepressten Saft der in seinen Zutaten täglich wechselt. Den nehme ich dann mit und trinke ihn auf meiner 25-minütigen Reise mit der Bahn zur Arbeit. In der Bahn habe ich nochmal besonders Zeit abzuschalten und für mich in Ruhe den Tag zu beginnen. 🙂 Ich mag meine Zeit für mich morgens ganz besonders und ich liebe jeden Tag früh rauszugehen und die frische Luft einzuatmen, egal bei welchem Wetter! ❤ Liebe Herzensgrüße

    Gefällt 1 Person

    • Das finde ich richtig toll, dass du dir die 45 Minuten Zeit nur für dich am Morgen nimmst, deinen Körper mit Nährstoffen versorgst und es genießt, die frische Luft einzuatmen.

      Dein Körper dankt es dir sicherlich. Echt klasse. Weiter so. 😉

      Liebe Grüße
      Steffi

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  4. Teresa sagt

    Liebe Steffi!

    Deine Morgenroutine klingt toll! Und den roten Faden, von dem du sprichst, kenn ich nur zu gut.
    Ich selbst habe für mich leider noch keine passende Routine gefunden. Dabei wäre es besonders wichtig für mich, da ich das Gefühl habe, es würde meinem unstrukturierten Alltag als Studentin sehr gut tun.
    Vllt kannst du mir dabei helfen meine Grundgedanken und meine Ideen dazu etwas zu präzisieren, strukturieren und zu sehen wie es besser klappen könnte?

    Ich freue mich auf eine Nachricht von Dir!
    Viele Grüße
    Teresa

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Teresa,
      ich finde es klasse, dass du dich auch mit dem Thema beschäftigst.
      Wenn du magst, können wir gern dazu mal telefonieren.
      Schick mir einfach ein kurzes EMail, dann können wir gern einen Termin fürs Gespräch vereinbaren.
      Liebe Grüße
      Steffi

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  5. Hallo Steffi,
    auch wenn der „Alltag“ mit Kindern jeden Tag bunter wird, haben wir auch unsere Morgenroutine. Manchmal beginnt sie um 4:30 Uhr und manchmal erst um 6 Uhr, aber sie findet statt. Es ist für mich auch ein beruhigender Eckpfeiler am Tagesanfang. Deine Morgenroutine klingt sehr entspannend. Toll, wie du das machst! Ich bewundere vor allem auch, wie du schon am Morgen so viel trinken kannst. Ich gönne mir vor dem Frühstück einen selbst gemixten grünen Smoothie und ein Glas Wasser zum Frühstück ist auch noch drin, aber dann hab ich erst mal, sagen wir eine „Durststrecke“. Daran kann ich sicher noch arbeiten. Schön, dass du mich daran erinnerst.

    Liebe Grüße
    Kerstin

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Kerstin,
      lieben Dank für dein Feedback. Ich freue mich sehr darüber.
      Wow, 4:30 Uhr – Hut ab. Ich finde es echt toll, dass ihr auch bereits eine Routine habt. Das ist klasse.
      Und es stimmt, was du schreibst, es ist ein toller Eckpfeiler bzw. Start in den Tag.

      Früher war ich ein Trinkmuffel. Doch das gefiel meinem Stoffwechsel überhaupt nicht. Jetzt weiß ich, dass sich mein Körper nach der Nacht sehr über die Flüssigkeit freut. Ich spüre es sofort, wie allein durch das Trinken meine Lebensgeister erwachen. Für unterwegs habe ich dann meine Soulbottle dabei.
      Aber auch ich habe Tage, wo es dann tagsüber manchmal etwas zäh ist genügend zu trinken.
      Vor allem jetzt im Winter bekomme ich keine großen Mengen an zimmerwarmen Wasser (trotz Zitronen- und Ingwerscheiben) herunter, da muss es dann schon was Warmes – eher ein Kräutertee sein.
      Und diesen hat man manchmal unterwegs dann nicht so dabei.
      Lass uns gemeinsam daran erinnern und arbeiten. 🙂
      Liebe Grüße
      Steffi

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  6. Liebe Steffi, ich habe auch meine Morgenrituale. Dazu gehören auf alle Fälle auch immer ein paar Yoga-Übungen. Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit, leider habe ich nur etwa 15 Minuten.
    Schönes WE!
    Sabine

    Gefällt 1 Person

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