Gesundheit
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Verwöhne und danke deinem Körper

„Der Körper ist dein Tempel. Halte ihn sauber und rein, damit die Seele darin wohnen kann.“ (B.K.S. IYENGER)

Unser Körper begleitet uns schon unser gesamtes Leben und wird es auch noch weiterhin tun. Jeden Tag ist er unser treuer Diener und leistet großartige Dinge für uns. Und dennoch ist den meisten von uns nicht bewusst, was für ein Schatz der eigene Körper für jeden einzelnen von uns ist.

Wann hast du dich zuletzt ganz bewusst um deinen Körper gekümmert?

Schätzt du deinen Schatz?

Unser Alltag ist vollgepackt mit tausenden Dingen. Die meiste Zeit davon sind wir angespannt und leben im Autopiloten. Immer häufiger werden wir mit körperlichen, geistigen und seelischen Belastungen konfrontiert. Für uns ist es selbstverständlich, dass unser Körper immer bereit ist zu leisten und uns kraftvoll durch den Tag manövriert.

Ob er die Dinge mag, die wir ihm täglich zukommen lassen, können wir recht schnell feststellen. Denn unser Körper spricht zu uns. Wir müssen ihm nur zuhören und dürfen ihn nicht ignorieren.

Schmerzen, Unwohlsein, Verdauungs- und Schlafstörungen, Allergien und Unverträglichkeiten sind erste Zeichen dafür, dass sich unser Körper eine Auszeit benötigt und sich gern eine Pause wünscht. Über Symptome macht er uns klar, wo das Gleichgewicht droht aus den Fugen zu geraten.

Doch viele von uns ignorieren diese Symptome. Aus Symptomen – wo den Ursachen nicht auf den Grund gegangen wird – können echte Krankheiten entstehen. Doch soweit muss es erst gar nicht kommen, wenn wir präventiv und proaktiv in uns und unsere Gesundheit investieren.

Wie überall im Leben gilt auch hier der Ansatz:

Wo ein Geben, ist auch ein Nehmen.

Wir sollten unseren Körper nicht auf Dauer ausbeuten und immer nur nehmen. Ein Zuviel im Nehmen lässt unsere Balance kippen. Auch ein alleiniges Hoffen, dass sich im Außen etwas von allein ändert oder unser Leben verbessert, wir dabei jedoch alles beim Alten belassen können, macht auf lange Sicht keinen Sinn. Denn es wird sich nichts ändern, jedenfalls nicht in die richtige Richtung, in der wir es uns erhoffen.

Besser ist es, wenn wir uns täglich liebevoll um unseren Körper kümmern. Er ist abhängig von alledem, was wir ihm zuführen. Sei es von der Nahrung, unseren Gedanken, stetiger Bewegung und Entspannung.

Wenn wir unseren Körper pflegen, ihm die richtigen Stoffe zuführen, die Reserven wieder auffüllen, es ihm gut geht und er zur Ruhe kommt, dann kann er regenerieren, seine Selbstheilungskräfte wieder aktivieren und Reparaturprozesse vorantreiben.

Unser Organismus ist eine Einheit, in der es darum geht, ein harmonisches und gesundes Gleichgewicht herzustellen und damit unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele nachhaltig zu stärken. Ist die Harmonie des gesamten Organismus wieder in Balance gebracht und geordnet, fühlen wir uns wohl, vital und von Leichtigkeit umgeben.

Täglich treffen wir jedoch auf Unmengen von Stoffen und Faktoren, die uns nicht gut tun und uns Kraft und Energie rauben.

In kleinsten Mengen sind diese Dinge für unseren Körper ungefährlich. Generell kann man sagen, dass ein Zuviel uns nicht gut tut und immer auch hier die Balance wichtig ist („die Dosis macht das Gift“). Egal, ob bei vermeintlich gesunden oder schädlichen Stoffen.

Nun ist es zum Glück so, dass unser Körper hochkomplex ist und über verschiedene Regulationssysteme verfügt. Dazu gehört auch der Säure-Basen-Haushalt, der unsere Säuren und Basen im Körper reguliert. Das gesunde Säure-Basen-Verhältnis liegt bei 20:80. So können alle Organe optimal funktionieren. Wir sind gesund.

Geringe Schwankungen kann unser Organismus neutralisieren und über unsere Nieren ausscheiden. Treten nun aber vermehrt Säuren auf und treffen immer wieder neue Toxine ein, dann verschiebt sich das Verhältnis extrem oder sogar dauerhaft. Unser Organismus ist überfordert, beginnt zu übersäuern. Die ursprünglich reinigenden Entzündungsprozesse drohen chronisch zu werden.

Je gravierender die Übersäuerung oder Toxinbelastung ist, desto größer sind auch die Reaktionen und Beschwerden.

Aber auch unser Darm entscheidet bei unserer Gesundheit mit. Die dortigen Bakterien können Neuronen im Magen-Darm-Nervensystem stimulieren und damit direkt Signale an unser Gehirn senden.

Ein bewegungsarmer und zuckerhaltiger Lebensstil mit vollen Tellern, aber ohne Nährstoffe, lässt die guten Darmbakterien völlig verhungern, denn sie werden nie satt.

Über die Nervenbahnen wird ein stetiges Hungersignal an unser Gehirn gesandt. Ein Teufelskreis beginnt.

Wir essen oder schlingen tote Nahrung in uns rein, ohne uns den Konsequenzen dabei bewusst zu sein. Schlechte Darmbakterien machen sich breit und verdrängen die guten Bakterien. Unsere Verdauung wird träge, das Immunsystem leidet und unser Wohlbefinden sinkt.

Neben dem Säure-Basen-Haushalt und der Verdauung, hat unser Körper noch eine Reihe anderer Reinigungs- und Entgiftungssysteme. Um diese zu entlasten, verzichte ich in meinem Alltag auf folgende Dinge:

  • emotionale Belastungen, Ängste, negative Gefühle, übermäßiger Stress und Hetze
  • Diäten und ungesunde („tote“) Nahrung, dazu gehören Back- und Teigwaren aus hellem Mehl, verarbeitete, künstliche, gehärtete und raffinierte Fette und Öle, Industriezucker und gezuckerte Snacks, tierische Produkte, Fertigprodukte, Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und Süßstoffe
  • Undankbarkeit, Hass und Groll
  • Genuss- und Umweltgifte, wie bspw. Alkohol, Kaffee, Nikotin, Gifte aus konventionell angebauten Lebensmitteln: Pestizide, Fungizide, Herbizide; Haushaltsreinigern, Pflegeprodukten oder Wohngifte
  • Energiefresser
  • Bewegungsmangel
  • Schlafmangel
  • (unnötige) Medikamente

Stattdessen pflege ich meinen Körper bewusst, lenke täglich meine Aufmerksamkeit auf meine Innenwelt. Ich unterstütze meinen Körper täglich mit verschiedenen kleinen Ritualen:

  • Morgenroutine mit Ölziehen, 1 Gals frisches Zitronenwasser nach dem Aufstehen sowie eine Schale Matcha und Porridge zum Frühstück
  • Dankbarkeit üben, Freude, Gedankenpflege und Selbstentwicklung, getreu dem Motto: „Tu was du liebst“
  • Täglich Yoga und Meditation praktizieren – „Leben im Hier und Jetzt“
  • Frische, basenüberschüssige und pflanzenbasierte Vollwerternährung
  • 2-3 Liter stilles Wasser trinken
  • Zufuhr von ausreichenden frischen Nähr- und Vitalstoffe
  • giftfreie und ganzheitliche Körperpflege
  • regelmäßige Bewegung mit Yoga, Wandern, Radtouren und lange Spaziergänge
  • bewusste Langeweile und Muße
  • Entspannungsbäder, Saunagänge und Massagen
  • ausreichender Schlaf
  • Liebe und gute Beziehung zum Partner, Familie und Menschen in meinem Umfeld

Was viele nicht wissen, wir tragen unsere eigene Hausapotheke bereits mit uns herum, wenn wir es denn zulassen.

Auch ohne „Zuckerpille“ oder ärztliche Suggestionen kann unser Körper enorme Selbstheilungskräfte mobilisieren und unser Immunsystem stärken.

Dazu gehört es jedoch, dass wir ein Leben führen was den ursprünglichen Rhythmen entspricht: Gute frische Kost – also Lebensmittel, statt nur Nahrungsmittel – zu uns zu nehmen, Psycho-Hygiene betreiben, bewusst entspannen, uns stetig bewegen und regelmäßig innerlich wie äußerlich aufräumen. Damit können wir unsere Lebensqualität erhalten oder auch wieder steigern, sodass unser Körper fit und vital bleibt.

Doch um die eigenen alten Gewohnheiten zu ändern, braucht man zugegeben am Anfang eine gewisse Konsequenz und auch Engagement. Aber auch die innere Einstellung, das eigene Mindset sollte passen.

Stell dir doch mal die Fragen: Warum möchte ich etwas ändern? Welches Ziel habe ich? Was ist mein Antrieb?

Auch mir fiel die Umstellung anfangs schwer. Erst als mein Ziel klar war, ich verstand was mein Körper, mein Geist und meine Seele benötigen und was sie gern loswerden möchten, wurde es einfacher. Schritt für Schritt habe ich meine Lebens- und Ernährungsweise umgestellt sowie neue Dinge ausprobiert und in meinem Leben integriert.

Gern unterstütze und begleite ich dich auf deinem persönlichen Weg zu mehr Wohlbefinden und Lebensfreude.


 

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