Achtsamkeit

Warum Loslassen so wichtig ist

In meinen Beratungen stelle ich immer wieder fest, dass es für viele nicht so einfach ist, Veränderungen im Leben zuzulassen.

Der Alltag mit all seinen Gedanken und Gefühlen beschäftigt und belastet viele so sehr, dass dann keine Kraft mehr für Neues bleibt.

Ich höre sehr oft dann den Satz:

„Ich möchte mich gern gesünder ernähren, mich mehr bewegen und mehr auf mich achten, ABER…“

Dadurch entsteht noch mehr Druck. Die berühmte Leichtigkeit, nach der wir uns alle sehnen, schwindet. Wir fühlen uns dann nur noch blockiert, gehetzt, völlig verspannt oder müde und total ausgelaugt.

Unser Körper lässt uns diesen Druck durch Schmerzen spüren, unser Geist ist ständig in Alarmbereitschaft. Die berühmten Äffchen tanzen Samba im Kopf und unsere Seele fährt Achterbahn mit uns.

Wenn unser Ziel bekannt ist, wir NEUES zulassen und in unser Leben lassen möchten, gehört es ebenfalls dazu, dass wir uns von alten Dingen trennen und Platz schaffen.


Das Zauberwort heißt: LOSLASSEN


Denn nur wenn wir loslassen, haben wir beide Hände frei für etwas Neues.

Unser Leben ist in den großen Rhythmen der Erde eingebettet. Täglich erleben wir den Wechsel von Tag und Nacht. Es gibt Ebbe und Flut. Die Geburt und den Tod. Und auch den Wechsel der Jahreszeiten.

Alles ist ein ewiger Kreislauf vom Entstehen zum Vergehen.

Und gerade jetzt im Herbst und Winter, zeigt uns die Natur mit dem eigenen Verändern, dass es an der Zeit für einen Umbruch ist.

Zeit zum Zurückziehen, Reinigen und Loslassen. Wir merken gerade in dieser Zeit sehr deutlich, dass unser Leben endlich ist.

Wenn die Tage kühler und dunkler werden und wir uns mehr daheim in unseren 4 Wänden aufhalten, haben wir auch wieder mehr Zeit für uns, können Kraft tanken, zur Ruhe kommen und uns auch intensiver mit dem Thema LOSLASSEN beschäftigen.


Stell dir selbst folgende Fragen:

  • Was oder wer raubt mir Energie in meinem Alltag?
  • Wo fühle ich mich eingeschränkt und nicht mehr ich selbst?
  • Wer oder was hält mich ab, authentisch zu sein?
  • Was möchte ich loswerden? Was benötige ich nicht mehr?
  • Was wünsche ich mir? Was sind meine Träume?

Loslassen können wir – wie alles im Leben – lernen. Mit stetigen Wiederholungen „trainieren“ wir unseren Muskel „Loslassen“.

Anfangs ist es mit Anstrengungen verbunden, kostet Kraft und macht uns vielleicht auch etwas Angst, weil wir vorher nicht wissen wo die Reise hingeht.

Es gibt jedoch auch Dinge, bei denen wir ganz automatisch loslassen. Beim Atmen zum Beispiel. Hier lassen wir mit der Ausatmung jedes Atemzuges verbrauchte Energie los und nehmen neue und frische Energie mit der Einatmung wieder auf. Meist ohne Anstrengung und unbewusst.


Unser Atem ist unser Spiegel unserer Stimmungen und Gefühle


Ein hektischer Alltag kann uns regelrecht den Atem rauben. In Stress- oder Angstsituationen atmen wir flach. Dadurch gelangt zu wenig Sauerstoff in und zu wenig Kohlenstoffdioxid aus den Körper.

Zellen, Organe und unser Gehirn werden nicht ausreichend versorgt. Da die Atmung vom vegetativen Nervensystem geregelt wird, werden damit auch unbewusste Körpervorgänge wie Anspannung und Entspannung gesteuert. Durch eine bewusstere Atmung, können wir auch wieder gelöster und entspannter werden.


Kleine Atemübung:

Das sind 5 Minuten gut investierte Zeit, die dich entspannen und sich gut im Alltag einbauen lassen. Diese Übung kannst du gern auch mit MUDRAS verknüpfen, um dein Wohlbefinden noch mehr zu steigern:

  1. Nimm eine bequeme Sitzposition ein. Dein Kopf und Rücken sind gerade. Deine Schultern und dein Kiefer sind entspannt. Richte deinen Blick ca. 50 cm vor dir auf den Boden.
  2. Lausche deinem Atem, ohne ihn zu beeinflussen. Versuche ihn zu spüren. Vielleicht merkst du ihn in der Nase, im Rachen oder im Bauch.
  3. Spüre wie sich deine Bauchdecke hebt und senkt. Lasse den Atem fließen.
  4. Bei jeder Einatmung kannst du dir gern im Stillen „EIN“ und bei jeder Ausatmung „AUS“ sagen. Beobachte, wie du durch die Konzentration auf deinem Atem ruhiger wirst und wie du alte Energie loslässt und neue Energie aufnimmst.
  5. Beende die Übung mit 3 bewussten Atemzügen.

„Wer fliegen will,
muss loslassen können,
was ihn runter zieht.“


 

 


Bei Fragen zum Thema oder rund ums ganzheitliche Wohlbefinden, kannst du dich gern und jederzeit an mich wenden.

Bleib gesund, glücklich und immer in Balance

Steffi

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